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Tiefer Süden - Sanftes Land

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Der kleine Luxus für den besonderen Anlass

Nicht dass es an Bildbänden über Oberschwaben mangelt, etwa die künstlerisch hochwertigen Bände von Rupert Leser oder die wunderbaren Bildbände über den Bodensee, das Oberschwäbische oder die Schwäbische Alb aus dem Silberburg-Verlag, doch was die Biberacher Verlagsdruckerei in diesem Herbst auf den Markt bringt ist schon außergewöhnlich. Und das nicht nur von der Größe des Buches (40 cm x 28 cm) und der faszinierenden Bildtechnik (teilweise Panoramabilder über eine Doppelseite) her gesehen, sondern auch von der Motivwahl und den ungewohnten Bildausschnitten. Wer einmal von Pfullendorf nach Ostrach gefahren ist und nach dem Ende des Waldes auf die durch den Kiesabbau zerstörte Landschaft blickt, die wahrlich nicht zu den oberschwäbischen Sehenswürdigkeiten zählt, und dann das über zwei Seiten reichende, gerade mal gute 10 cm hohe Panoramabild von Markus Leser bestaunt, muss sich fragen ob er nicht im sprichwörtlich "falschen Film" sitzt. Großartige, hochwertige Fotografien von den Alpen bis zur Alb. Auf 137 Seiten sind die Städte und Landschaften abgebildet wie man sie bisher selten oder gar nicht gesehen hat. In Kombination mit den interessanten und kenntnisreichen Texten von Manfred Thierer ist das Buch  ein Volltreffer, mit einem Wort ein Prachtband. Für alle, die noch ein außergewöhnliches und hochwertiges Geschenk benötigen ist dieser Band die erste Wahl.

Panoramabuch_Vorschau.pdf

Manfred Thierer, Markus Leser
Tiefer Süden – Sanftes Land
Oberschwaben, Bodensee, Allgäu und Alb im Panorama

136 Seiten, Format 40 x 28 cm     69,90 €

 

Hölderlin. Eine Winterreise.

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Am 17. November fand im  Alten Schlachthof Sigmaringen  eine Lesung mit Thomas Knubben unter musikalischer Begleitung von Susanne Hinkelbein, bekannt vom Theater Lindenhof in Melchingen, statt. Die Veranstaltung war ausverkauft - es musste noch zusätzlich gestuhlt werden -  dauerte ungefähr 90 Minuten, sprich keine Minute zu lang, das Publikum war begeistert ob der Lesung, der Texte, der Musik.

Anfang Dezember 2007 folgt Thomas Knubben der Route Hölderlins von Nürtingen bis nach Bordeaux. Diese Winterreise brachte 1801 den fatalen Wendepunkt in Hölderlins Leben und Schreiben.

»Als notorischer Kopfwanderer beneide ich Thomas Knubben um seine realen Erfahrungen auf dem Gang nach Bordeaux. Er ist Hölderlin auf der Spur – so, wie ich mirs denke: Man kann die Sprache Hölderlins nur im Gehen begreifen.« Peter Härtling

Anfang Dezember 1801 machte sich Friedrich Hölderlin von Nürtingen auf nach Bordeaux. Ihn trieb »die Herzens- und die Nahrungsnot«. In Frankreich hoffte er endlich die Existenz aufbauen zu können, die ihm zu Hause versagt geblieben war. Die Winterreise sollte zum Wendepunkt in seinem Leben und Schreiben werden: Das Vorhaben lässt sich gut an. Er wird freundlich empfangen und wohnt »fast zu herrlich«. Doch schon nach wenigen Wochen lässt er sich wieder einen Pass ausstellen und kehrt zurück.Sein Zustand ist trostlos. Die Freunde in Stuttgart erkennen ihn schier nicht wieder. Er ist vollkommen erschöpft und erregt zugleich, »leichenblaß, abgemagert, von hohlem wildem Auge, langem Haar und Bart, und gekleidet wie ein Bettler«. Was bloß war geschehen?

Anfang Dezember 2007 folgt Thomas Knubben der Route Hölderlins. Von Nürtingen aus wandert er über die Alb, über den Schwarzwald, über Straßburg, Lyon, die Auvergne nach Bordeaux. Er unternimmt eine poetische Wanderung. Er will wissen, ob auf diese Weise Neues zu erfahren ist über Hölderlins »fatale Reise«. Und ob es gelingen kann, den in den Dichterolymp Entschwundenen, zu seinen Lebzeiten durchaus politischen Poeten wieder ein Stück weit zurückzuholen in den Erfahrungshorizont der Gegenwart, ihn begreifbar zu machen in seiner alltäglichen poetischen Potenz.

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Frühlingsboten

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Jetzt ist er da, der Nachfolge-Band von Manfred Mai`s autobiografischen Roman "Winterjahre". Und Frühlingsboten beginnt da, wo sein Vorgänger schließt.

Der Inhalt in gebotener Kürze:

Wolfgang Windbacher wird im Mai 1949 in einem Dorf auf der Schwäbischen Alb geboren. Er hat es als Kind nicht leicht. Für seinen strengen Vater ist der sensible Junge ein »Mamakendle«, aus dem mit allen Mitteln ein richtiger Kerl gemacht werden muss. Doch Wolfgang versucht, seinen eigenen Weg zu gehen. Wichtige Wegbegleiter werden ihm dabei Bücher. Sie helfen ihm, sich selbst und die Welt um ihn herum mit anderen Augen zu sehen und besser zu verstehen.
Als er glaubt, dem Vater und dem Lehrmeister endlich entwachsen zu sein und sein Leben selbst bestimmen zu können, ruft die Bundeswehr. Dort heißt es wieder: gehorchen und sich unterordnen. Das fällt Wolfgang zunehmend schwer, zumal die freiheitlichen Ideen der Achtundsechziger mittlerweile bis auf die Schwäbische Alb geweht werden. So trifft er eine wichtige Entscheidung: Er will noch einmal in die Schule gehen und einen ganz neuen Weg einschlagen. Sein Ziel ist nun, zu studieren.

Manfred Mai,  Frühlingsboen  Silberburg-Verlag 2011   304 S.  19,90 €

   

Die Hohenzollern im Bild

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Hoheit gewährt Einblicke

Das Haus Hohenzollern öffnet seine privaten Fotoalben: Über 100 unveröffentlichte Aufnahmen aus 150 Jahren fürstlicher Geschichte.

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Herkunft: Westdeutschland

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Die Handlung und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Menschen wäre rein zufällig. 

Er heißt Oskar weil sein Vater Klaus Röhler der Lektor von Günther Grass Ende der 50er Jahre war. Er schreibt über seine Großeltern nach dem Krieg, er schreibt über seinen Vater in den 60ern und über seine Jugend in den 70ern. Er bezeichnet es als Roman doch es ist die Geschichte seiner Familie. Oskar Röhler schreibt ein Buch über Westdeutschland von der Stunde Null bis zur Wende, packend und eindringlich erzählt. Es handelt von den Hungerjahren und der Zeit der Kriegsheimkehrer, von der Zeit des Wiederaufbaus, bis zu den Achtundsechzigern und deren Scheitern. Vor allem aber ist es ein sehr persönliches Buch über eine Kindheit und Jugend ohne Mutter und einem Vater, der viel zu sehr mit sich selbst und seiner eigenen Unzulänglichkeit beschäftigt war um seiner Rolle gerecht zu werden. Am Ende ist es ein Entwicklungsroman, eine Erzählung über eine schwierige Pubertät, über Internat und Ausbruch, über eine kaum zu schaffende Selbstfindung zwischen Jugendträumen, sexuellem Aufbruch, bürgerlichem Denken und politischer Utopie. Es ist ein zutiefst ehrliches Buch und durch und durch "westdeutsch".

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